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Zur Steckverbindung:
Bei der Einführung der Nordmodul-Norm war vorgesehen, am Ostende des Modules
eine Buchse anzubringen, auf der Westseite sollte ein Kabel mit einem Stecker vorhanden sein. Als
Steckverbindung wurde ein Steckersystem der Fa. Lumberg empfohlen.
Nach einigen Jahren war das Steckersystem nicht mehr lieferbar. Statt dessen wird nun die Verwendung
einer 25-poligen Sub-D Verbindung empfohlen. Um den erforderlichen Querschnitt der Leitung zu
erhalten, sollten jeweils zwei Pins für eine Ader der Ringleitung verwendet werden (siehe Tabelle unten).
Die Norm sieht nun an beiden Enden eines Modules einen Sub-D Stecker vor.
Verbunden werden die Module mit 12-adrigen Kabeln, die an den Enden jeweils eine Sub-D Buchse tragen.
Soweit die aktuelle Norm.
Die Praxis in den verschiedenen Vereinen sieht jedoch völlig anders aus. Nachdem die Fa. Lumberg das
Steckersystem nicht mehr liefern konnte, haben die meisten Vereine und Gruppierungen nach Alternativen gesucht. Das Ergebnis
ist die Verwendung einer Vielzahl von Steckersystemen. Beispiele: Hirschmannstecker (MMV Vegesack) Scart, (MEC
Marburg) Sub-D (MEC Münster) steckbare Lüsterklemmen (MEC Syke). Jedes dieser Steckersysteme
bietet sicher Vor- und Nachteile. Diese hier aufzuzählen würde allerdings den Rahmen sprengen. Bei
Interesse wenden Sie sich am besten an eines der Mitglieder der Arge-Nordmodul. Wie sagt man so schön: Da
werden Sie geholfen.
Vielleicht werden Sie sich jetzt fragen, wie bei einer solchen Vielfalt der Steckersysteme eine Modulanlage
mit Modulen von verschiedenen Vereinen funktionieren kann. Die Antwort ist recht einfach. Sobald der Anlagenplan
erstellt ist, werden Adapter gelötet. Dank mehrerer gemeinsamer Ausstellungen befinden sich im Pool der Arge
für fast alle Kombinationen entsprechende Adapter.
Wichtig: Bei allen Überlegungen zum Stecksystem sollte man sich auch über die Art der Stromversorgung
der Anlage Gedanken machen. Wird der Strom zentral an einer Stelle der Anlage eingespeist, ist es erforderlich,
den Querschnitt der Steckerverbindung und der Kabel mit einem 1,5mm2 bis 2,5 mm2
zu berücksichtigen. Bei einer dezentralen Einspeisung reicht ein Querschnitt von 0,75 mm2.
Bitte nehmen Sie diesen Hinweis nicht auf die "leichte Schulter". Ein zu geringer Leitungsquerschnitt führt
nicht nur zu Spannungsabfall in der Leitung und somit zu bummelden Fahrzeugen, sondern kann auch zum Kabelbrand
führen.
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